Burg Rabenstein
VERANSTALTUNGSHINWEIS:
Dänische Wikinger (ca. 800–1050 n. Chr.) waren
nordgermanische Krieger, Seefahrer und geschickte Händler, die Europa prägten
und bis heute nachhaltig prägen.
Sie gründeten Kolonien, plünderten, errichteten unter Harald Blauzahn Ringburgen (z.B. Trelleborg) und vereinten das Reich.
Ihr Zentrum Haithabu (heute Deutschland) ist UNESCO Kulturerbestätte.
Ein ultureller Schmelztiegel
schon damals – die Funde deuten auf skandinavische, sächsische und slawische Einflüsse.
Die Siedlungsgebiete der Wikinger lagen hauptsächlich weiter nördlich (Haithabu), doch ihre Expansionsbewegungen reichten auch in sächsische Gebiete.
Bis ins heutige Paris und bis Italien, sollen ihre Drachenbote sie getragen haben – überall hinterließen sie ihre Spuren – Sagen und Legenden werden bis heute erzählt.
Obwohl bis heute vorallem für ihre Runensteine bekannt waren die ersten Wikinger bereits unter ihren großen Herrscher Blauzahn christianisiert.
Kopfverhüllung waren auch bei Wikingerfrauen üblich, bereits bevor sie als Christinnen zum „Kirchgang“ aufbrachen.
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Wikingermärkte
finden regelmäßig auf der
Burg Rabenstein
(bei Limbach-Oberfrohna)
statt.
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Wolle, Stoffe,
Kleidung und Schmuck wie aus einer fernen Zeit – bis heute gefragt:
Wikingerfrauen trugen
meist ein zweilagiges Gewand
aus Wolle oder Leinen:
ein langärmeliges Unterkleid und darüber einen ärmelloses Trägerkleid, das mit
Ovalfibeln
an den Schultern befestigt wurde.
Typisch waren Gürtel, wärmende Umhänge, sowie
Schmuck.
Der Schmuck bestand häufig aus Metall (Bronze, Silber) oder Bernstein.
Wikinger kannten das Färben von Wolle mit Pflanzenfarben, die Frauen waren also in der Lage sich modisch und farbig zu kleiden – besonders das Färben blauer Stoffe war bekannt (maritimer Look).
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Das Weben, die Textilherstellung
insbesondere Segel machen, gehörten zu den zentralen Aufgaben von Frauen in der Wikingergesellschaft – aber sie waren auch begabte Heilerinnen.
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Wikingerkinder besaßen nur wenige Spielsachen und diese bestanden meist aus Holz wie
kleine Pferdchen oder Drachenboote.
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Keramik war ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens der Wikinger.
Zunächst Wulsttechnik mit Grubenbrand (niedrige Temperatur) – eher schlichtes Dekor, meist bräunliche (erdige) Töne, Spuren durch den Brandvorgang.
Bald wurden auch im Keramikbereich die Einflüsse und Errungenschaften anderer Kulturen sichtbar – so auch arbeiten mit Scheibe sowie Verzierungen.
Weitere Waren/Techniken die oft auf historischen Wikinger-Märkten angeboten/gezeigt werden: Honig, MET (Honigwein), authentisches Handwerk wie Schmiedarbeiten (Eisen/Bronze), Holzbearbeitung und natürlich
Filzen.
Am Feuer sitzen und gemeinsam rustikal essen, für viele macht auch dies den Reitz jener Zeit aus.
Gekocht wurde in Töpfen über offenem Feuer, oft als Eintopf (Erbsen, Möhren). Brot wurde als Fladen in Pfannen oder Öfen gebacken. Fisch wurde oft als Stockfisch haltbar gemacht – und auch Kraut wurde gegessen.
Haferbrei, Nüsse, Äpfel – auch Freunde vom morgendlichen Müsli kommen auf ihre Kosten.
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