Das ist Spitze!
Veranstaltungshinweis:
Nächster Tag der Sachsen
findet am 18.–20. Juni 2027 in Plauen (in Kombination mit dem Spitzenfest) statt.
Das größte sächsische Vereins- und Verbandsfest findet nun alle zwei Jahre statt.
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In Plauen und der umgebenden Vogtland-Region wurde früher geklöppelt.
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Der Brautschleier
Plauener Spitze ist bei Brautkleidern aufgrund ihrer extrem hohen Qualität, der feinen, filigranen Struktur und der traditionsreichen Herstellung „Made in Germany“ so beliebt. Sie verleiht Brautkleidern Eleganz und einen Hauch von Luxus.
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Den „Tag der Sachsen“ gibt es seit
1992.
Das größte Volks- und Heimatfest im Freistaat findet jährlich (bis 2022) bzw. seit 2023 im Zweijahresrhythmus in wechselnden sächsischen Städten statt, um ehrenamtliches Engagement und
Vereinskultur zu präsentieren.
Vereine müssen sich in der Regel
bis zum 1. März des jeweiligen Festjahres
für den „Tag der Sachsen“ anmelden.
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„Wir für Sachsen“
Ehrenamtliches Engagement wird gefördert!
Fördergelder für den großen Vereinstag werden bereitgestellt und müssen fristgerecht beantragt werden! Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.
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Auch wenn der Fokus auf sächsischen Vereinen liegt, sind Teilnehmer von außerhalb oft willkommen, besonders um Kooperationen oder Nachbarschaftsbeziehungen darzustellen.
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Ebenfalls 2027
jährt sich die Gründung des Textilprojektes in Zusammenarbeit mit dem
TITV (am 19.9.) zum 25. Mal.
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Über Jahrhunderte wurde Flachs angebaut. Der Anbau der Pflanze bis zur Herstellung des Leinenfadens diente oft als Haupterwerb der ländlichen Bevölkerung.
Die Altenburger Bauerntracht,
ist weit bekannt – feine Seidenstickereien und andere aufwendige Handarbeiten machen die Festtracht unverwechselbar.
Das Klöppeln wurde im 16. Jahrhundert in Sachsen eingeführt, insbesondere im Erzgebirge gehört es zur Tradition – bis heute.
Diese Art Spitze herzustellen waren in den angrenzenden Regionen, zu denen
das Herzogtum Sachsen-Altenburg
gehörte, ebenfalls bekannt und auch dort wurde geklöppelt.
Klöppeln war auch in manchen Frauenklöstern als „Ora et Labora“ (Tätigkeit) verbreitet, aber das erzgebirgische Klöppeln war primär im häuslichen Bereich der Bergleute zu Hause.
Während Klöppeln vom 16. bis zum späten 19. Jahrhundert eine existenzsichernde Heimarbeit im Erzgebirge war, führten Industrialisierung und veränderte Lebensbedingungen dazu, dass es zunehmend als künstlerisch, kreative Freizeitbeschäftigung und innerhalb von Vereinen als Pflege des Kulturguts und
zur Erhaltung alter Traditionen
ausgeübt wurde.
Klöppelsäcke werden u.a. gerne mit Blaudruck-Stoff bezogen, um ihnen ein traditionelles, rustikales Aussehen zu verleihen. Die historischen Blaudruck-Muster sind bekannt und beliebt.
Die Herstellung der spindelförmigen Klöppel erfolgt (heute) (meist) durch Drechseln auf einer Drehbank – traditionell in Heimarbeit oder durch spezialisierte Holzhandwerker, besonders im Erzgebirge.
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Schneider und andere Textilhandwerker wie Weber und Färber trugen im Mittelalter „ihr“ Rot, da dies ihre
Zunftzugehörigkeit
signalisierte. Die Farbe Rot war somit ein Statussymbol, das Textilhandwerk war mit Wohlstand verbunden und durch das Tragen der roten Kleidung wurde dies auch offen gezeigt.
Callenberg ist eng mit der Bergbau- und Textil-Handwerksgeschichte der Region (nahe Hohenstein-Ernstthal sowie Wolkenburger Bergbaurevier) verbunden, wo natürlich auch Tätigkeiten wie das Klöppeln ausgeübt wurden.
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Klöppelrunden in Vereinen sind traditionell soziale Zusammenkünfte, bei denen neben dem Handwerk auch gerne rin Keramiktässchen voll Kaffee getrunken und regionaler, hausgebackener Kuchen gegessen wird. Singen, Lesen und Geschichten erzählen sind außerdem beliebt – als kleines Kulturprogramm zur Handarbeit.
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Wie präsentiert sich ein Gemeinschafts-Projekt, vieler Vereine, dessen 25. Jubiläum (Silberjubiläum) bevorsteht, am besten?
Ideen wären: eine Mischung aus festlichem Rückblick für Neuinteressierte und geselliges Beisammensein mit ehemaligen Teilnehmern um die Projektgeschichte zu würdigen und gleichzeitig motiviert in die Zukunft zu blicken und die neusten Projekte rund um Textilgeschichte, Textilhandwerk und Textilkunst sowie Partnerschaften und Zusammenarbeiten zu präsentieren.
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Plauen ist die fünftgrößte Stadt im Freistaat Sachsen und liegt im Dreiländereck zwischen Sachsen, Thüringen und Bayern. Inmitten des historischen Stadtzentrums befindet sich eine Jugendherberge in einer ehemaligen Feuerwache.
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