O wie Osterspaziergang

Herzlichen Dank

an den

Heimatverein Wolkenburg-Kaufungen

für die

Einladung zum Spaziergang

zwischen Schloss Wolkenburg und seinem wunderschönen Schlosspark mit den berühmten Eisenkunstguss-Figuren sowie dem vorbeilaufenden Lutherweg.

•••

Tipp: Am Pfingstmontag

(Kunst:offen in Sachsen)

lädt die Sägemühle an der Mulde unterhalb des Schlosses Wolkenburg und u.a. der Heimatverein Wolkenburg-Kaufungen zum wiederholten Mal zu einem

Kunsterlebnis der besonderen Art.

Schausägevorführung in (historischen) Trachten der Holz(be)arbeiter sowie Kunst und Malerei.

Auch die Kleinsten können sich als Künstler ausprobieren.

Für das leibliche Wohl wird wie immer bestens gesorgt sein! Viele Picknick-Plätz am Muldenufer laden zum verweilen ein.

•••

„Die Kaffeesachsen“

Rund ums Schloss Wolkenburg: Das Café Hermes (Kunstaustellung zum Thema Kaffee und Kaffeerösterei) sowie das Brückencafe haben geöffnet.

Töpferstadt: Handgetöpferte und Blau verzierte/bemalte Kaffeetassen als Souvenirs zum Andenken an einen Besuch im Muldental (Töpferregion) gibt’s im Café Tauscher käuflich zu erwerben.

Natürlich gibt es in der Töpferstadt auch Kaffeeklatsch mit einer waschechten Töpferin.

•••

„Die Bäckermeisterin“

im trauten Heim

•••

Mit allen Sinnen genießen:

Das Barock eine opulente Epoche voll von Düften, Genüssen und purer Lebenslust – in der sowohl Kaffee als auch Parfüm ihren Siegeszug von Luxus zum fast alltäglichen Gebrauchsgut antraten.

Das Biedermeier (ca. 1815–1848) gilt kunstgeschichtlich als die

letzte Stilphase

des Klassizismus.

Während der Klassizismus (im Gegensatz zum Barock und Rockocko) in Frankreich mit dem „klassischen“ strengen (und eher schlicht und einfachen) Kleidungsstil des Empire begann, wandelte sich der Stil im deutschsprachigen Raum zu einer Ausprägung bürgerlicher Gemütlichkeit

(ein Modestil der bis heute bei Hochzeiten (u.a. mit dem Zylinderhut, Spitzensonnenschirm und Seidenblumenschmuck) gerne immer wieder aufgegriffen wird).

Ein Empire-Brautkleid 

zeichnet sich durch eine bereits unter der Brust angesetzte Taille aus, der Rock aus leichtem, luftigen Gewebe fällt von dort aus meist weich und fließend bis zum Boden. Dieser Schnitt gilt als sehr elegant, fast schon „elfenhaft“ und ist vorallem besonders bequem, was Schwangere sehr zu schätzen wissen. Das schlichte Kleid lebt oft von pastellfarbenen (rosa) Akzenten.

Griechische Göttinnen wie Artemis, Aphrodite, Athene oder Hera trugen in der Antike klassische Gewänder wie den Peplos oder den Chiton. Diese wurden später zum Vorbild des eleganten

Empire-Stils.

Die Artemis war die Tochter des Zeus und Zwillingsschwester des Apollon, oft wird sie mit der römischen Mondgöttin Diana gleichgesetzt – dem Zwillingspaar wurde im Schlosspark Wolkenburg ein Denkmal gesetzt.

•••

Die Modeepoche des Biedermeier

•••

In dieser Epoche des privaten Umfeldes, des Familienglücks und der Gemütlichkeit etablierte sich die

sächsische Kaffeetafel

als gesellschaftsfähig und nach und nach als festes Ritual.

Nun entwickelte sich der

„Kaffeesachse“

zu einem festen Begriff, den es noch heute im Volksmund gibt, nachdem die Herrschaften Kaffee mit Gebäck bereits im Barock und Rockocko für sich entdeckten.

•••

Wenn Wolkenburg (am Lutherweg) touristisch für eines bekannt ist, dann warscheinlich für seine bedeutende im klassizistischen Baustil errichtete Kirche (ebenso wie die alte Schafwollspinnerei).

Die Spinnmühle wurde um 1795 unter Detlev Carl Graf von Einsiedel als erste Schafwoll-Maschinenspinnerei in Sachsen errichtet.

●●●

Die Aktion „Wir für Sachsen“ unterstützt Vereine, die sich für die Erhaltung alter Traditionen einsetzen.

Der Kunst und Kulturnachmittag am Mittwoch:

Natürlich veranstaltet der Heimatverein auch ein Kaffeekränzchen!

Veranstaltungen rund uns Thema

Handarbeiten mit Wolle

können bei der Ortsvorsteherin erfragt werden.

•••

Sachsen hat noch mehr alte Traditionen zu bieten:

z.B. die Wiege der modernen Parfümerie (ab ca. 1880) liegt in
Sachsen, (insbesondere) das Örtchen Miltitz in der Region Leipzig, war einst die Welthauptstadt der Düfte.

Und natürlich war in Sachsen-Altenburg eins Tradition: das Bauernreiten!