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Lutherweg Glauchau: Sportive Modenschauen & Wanderung mit Lampionumzug

Veranstaltungshinweis:

Glauchau führt den Mond im Stadtwappen

Mit der Sternennacht im Frühjahr und der Sternennacht im Herbst bietet Glauchau nicht nur zwei Schlösser sondern auch zweimal eine Bühne für Textilkunstvereine.

Jeweils um den 6. April (Weltsporttag) bzw. um den 20./21. September (Weltkindertag und Weltfriedenstag) gibt es ein Straßenfest (mit langen Ladenöffnungszeiten) in Glauchau’s Innenstadt durch die der Lutherweg verläuft.

Tanzen zählt natürlich auch zu den beliebten sportlichen Aktivitäten – besonders historische Volkstänze in Trachen und Kostümen sind bei großen Festen in historischen Gebäuden wie Schlössern beliebt.

Kinder lieben Märchenaufführungen in historischen Kostümen, natürlich auch Märchenlesungen oder Märchenfilme und natürlich die beliebten Kindertänze, bei denen man sich im Kreis dreht, so wie anno dazumal.

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Der Lutherweg verläuft dann weiter vorbei am Stausee Glauchau, dort sind ebenfalls viele sportlich aktiv: Segeln, Kanu und viele Radler, Läufer und Wanderer kann man dort antreffen – Skatborden (eine beliebte sportliche Aktivität von Jugendlichen) gibt’s natürlich auch hier.

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Lutherweg gewandert? Immer an den Stempel denken!

Auf dem regionalen Teilstück (touristisch besonders für das ehemalige Kloster Remse, sein traditionelles Töpferhandwerk, Textilhandwerk (z.B. Weben, Strumpfherstellung, Schafwollspinnerei und Klöppeln), Papierherstellung, den Bergbaulehrpfad sowie das meisterliche Bäckerhandwerk bekannt), befinden sich zahlreiche Stempelstellen auf dem Weg, vorallem in Schlössern und Kirchen.

Auf Wanderschaft

Heutzutage sind in den Erzgebirgsvorlandsregionen auch viele Holzbildhauer und Holzkunsthandwerker aktiv – die zahlreiche Touristen anziehen. Es gehen auch wieder gelernte Zimmermänner in ihrer Freizeit den uralten Handwerk nach, vom Möbelbau über Möbelrestauration bis hin zum traditionellen Schnitzen oder Drechseln.

Auch die Naturschutzgebiete und die Flutwiesen an der Mulde sind sehenswert!

Regional verläuft der Lutherweg durch Penig, Wolkenburg, Waldenburg, Remse, Glauchau, Zwickau und Crimmitschau (sowie Altenburg-Nobitz).

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Viel Geschichte und Geschichten kennt das Muldenthal, so gehörten die Ländereien um die Walburga (heute Nobitz) einst zum Herren von Schloss Wolkenburg.

Den Stempel fürs Wandern durch Gebiete die einst zum Herzogtum Sachsen-Altenburg gehörten, erhält man in der Brüderkirche der Skatstadt. Hier sind die wunderschönen

Altenburger Bauerntrachten

zu Hause.

Während in der Muldenregion einst auch Franken, Schwaben, Sorben und andere Volksgruppen siedelten – die ebenfalls eine erhaltenswerte Trachtentradition besitzen. In Tettau befindet sich z.B. eine sehenswerte Holländer-Mühle.

Neben den Trachten, ist auch immer eine Zeitreise durch die Modeepochen ein Highlight für Touristen.

Textilkunst

Crimmitschau: Historische Weberei für Stoffe (u.a. für Trachten und historische Kostüme)

Ansprechpartner: Sächsische Textilwerke GmbH (mit der Cammann Gobelin Manufaktur und Seidenmanufaktur Eschke)

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Wissenswertes: Frankenhausen ist ein Ortsteil von Crimmitschau in Sachsen. Hier treffen der Jakobsweg (Teil der Via Imperii) und der Lutherweg aufeinander.

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Die Papierfabrik Wolkenburg wurde 1892 als eigenständiger Betrieb von Richard Berger gegründet. Sie war über Jahrzehnte unabhängig, bis sie in den 70ern in der DDR verstaatlicht und dem VEB Papierfabriken Penig unterstellt wurde – bis 2025 wurde in Penig Papier produziert.

Kunst rund um Papier

hält die alte Tradition auf Festen weiter am Leben

Bücher aus Papier & Papierkunst (vorallem Zeichnungen auf Papier, aber auch Kartenspiel, Origami, Mail-Art (Postkarten) (etc.))

Penig

Die Tradition der Papierherstellung in Penig wird rückblickend gesehen in wenigen Jahren 500 Jahre alt. Sie begann mit dem Bau einer Papiermühle – die Anlage galt lange als die älteste noch produzierende Papierfabrik Deutschlands. Kunst und Kultur rund ums Papier in Penig an der Papierfabrik: ob Meisterwerke der Literatur verfilmt gezeigt wurden oder klassische Fotoausstellung (auf Fotopapier) und, und, und – eine kleine Institution rund um „Papierkunst“ entstand.

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Lampions

bestehen traditionell

aus leichtem Papier,

(das über ein filigranes Gestell (z.B. aus Bambus) gespannt wird), es gibt traditionelle Motive, wie z.B. den Mond.

Für Textilkunstvereine, deren Steckenpferd das Sockenpferd reiten ist – eignen sich besonders LED-Leuchtstäbe um das Pferdchen zu basteln.

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Zum Basteln des Pferdchens eignet sich hervorragend eine Schafwollsocke oder eine gefilzte Socke.

Die Schäfchen-Idee ist nicht neu, das „Schaffwollschaf“ eines Textilkunstprojektes tauchte schon vor vielen Jahren das erste Mal auf Flyern auf!

Es gab früher viele Socken- oder Strumpfhersteller. Die Region um Callenberg, Lichtenstein und Limbach war vom 18. bis zum 20. Jahrhundert stark von der Textilindustrie, der Strumpfwirkerei und der Heimarbeit geprägt. Oberlungwitz trägt noch heute den Beinamen „Strumpfstadt“.

Rund drei Viertel der weltweiten Strumpfproduktion stammten 1924 aus den

Fabriken von Oberlungwitz.

Das Stadtwappen von Oberlungwitz zeigt den Heiligen Sankt Martin zu Pferd sowie ein silbernes Lamm (Schaf).