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„Feliz Páscoa!“ – die brasilianische Kaffeerösterei an der Mulde unterhalb von Schloss Wolkenburg

Ostern (portugiesisch: Páscoa) ist in Brasilien, das stark katholisch geprägt ist, eines der wichtigsten Feste des Jahres:

Familienfeiern

mit der regional typischen Schokolade.

Es ist eine Mischung aus portugiesischen Traditionen, afrikanischen Einflüssen und indigenen Kochkünsten.

Typisch brasilianisch ist

eine herzliche, lebensfrohe Kultur, geprägt von Samba, Fußball, Rennsport, herzlicher Begrüßung und einer vielfältigen Küche.

Kulinarisch dominieren (u.a.) Feijoada (Bohneneintopf), Pão de Queijo (Käsebällchen) und Caipirinha. Die Menschen zeigen ihre Emotionen offen und Gäste sind herzlich willkommen.

Die indigenen Völker Brasiliens haben

Federschmuck

nicht nur früher getragen, sondern nutzen ihn auch heute noch als integralen Bestandteil ihrer Kultur und alten Zeremonien und erhalten so ihre Identität.

Die traditionelle Kleidung

der indigenen Völker Amerikas wird zu den

Trachten

gezählt. Sie sind Ausdruck ihrer kulturellen Identität, Geschichte und regionalen Vielfalt.

Es gibt Karl-May-Romane, die auf dem Gebiet des heutigen Brasiliens bzw. in dessen unmittelbarer Nachbarschaft im südamerikanischen Raum spielen.

Hier in der Region besonders durch das Karl-May-Museum in Hohenstein-Ernstthal am Leben gehalten, (sowie im Amerika Tierpark Limbach-Oberfrohna).

(Auf der Naturbühne Grünfelder Park in Waldenburg fanden 2000 und 2001 Karl-May-Festspiele statt.)

Die Ureinwohner liebten bunten Schmuck und ihre Kleidung war verziehrt (bestickt). 

Schmuck, der nicht nur dekorativ ist, sondern oft rituelle Bedeutungen hat, den sozialen Status angibt oder als Schutz dient. Er ist eng mit der Identität der jeweiligen indigenen Gruppe verbunden. Nicht selten aus Federn, Holz, Steinen, Muscheln und Ton/Keramik.


Die indigenen Völker Brasiliens, lebten im tropischen Regenwald oder in Savannengebieten. Ein Tipi (kegelförmiges Zelt) wie es im Spielplatzbereich des Amerika Tierparks steht ist typisch für die kältere nordamerikanische Region.

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Große Schokoladeneier die Ovos de Páscoa

Anders als in Europa, (wo oft kleine bemalte Eier versteckt werden), sind in Brasilien riesige Schokoladeneier mit Überraschungen im Inneren der Höhepunkt des Festes. Sie werden in Supermärkten in enormer Vielfalt verkauft und sind ein beliebtes Geschenk. (Seit den 70ern sind die Schoko-Eier mit Überraschung auch bei den europäischen Kindern gern gesehen).

Der Ostersonntag (Domingo de Páscoa) ist ein Tag für die Familie. Nach dem Kirchenbesuch kommen alle zu einem ausgiebigen Mittagessen zusammen. Beliebt ist Churrasco (brasilianisches Grillen) das meistens aus (Fisch aber auch) Gemüse besteht.

Karwoche (Semana Santa): Die Woche vor Ostern ist sehr religiös – es finden Prozessionen und Messen statt.

Veronikagesang: Der „Canto da Verônica“ ist tief verwurzelt und wird oft während der „Prozession der Begegnung“ (Procissão do Encontro) gesungen.

Eierfärberei so wie hier, ist unüblich! Hühnereier werden in Brasilien selten ausgeblasen und gefärbt, der Fokus liegt rein auf Schokoladeneiern.

In Brasilien wird Kakao angebaut, die Basis für Schokolade.

Bahia, dies ist das historisch wichtigste und größte Anbaugebiet, insbesondere die Region um Ilhéus und Itabuna, die auch als „Costa do Cacau“ (Kakaoküste) bekannt ist.

Die Ureinwohner Mittelamerikas, insbesondere die Maya und die Azteken, kannten Kakao bereits vor etwa 3.000 bis 4.000 Jahren und nutzten ihn intensiv als Nahrungsmittel.

Auch in Brasilien bringt der Osterhase (Coelhinho da Páscoa) die Geschenke aus Schokolade.

„Frohe Ostern“:

Auf Portugiesisch sagt man

„Feliz Páscoa!“.

In der brasilianischen Kaffeerösterei am Muldenufer können sich die Schlossbesucher einen Kaffee oder einen Schokoladenkuchen schmecken lassen.

Sowie auch weitere Naschereien in weiteren Cafés rund ums Schloss.

Das Schloss Wolkenburg und der Heimatverein laden zum Osterspaziergang – die evangelische Kirche ist Ostersonntag für Besucher geöffnet! Sie ist Stempelstelle für den Lutherweg-Pilgerweg, an dem die brasilianische Kaffeerösterei (als Attraktion/Sehenswürdigkeit) liegt.

Nur wenige Meter entfernt das Sportzentrum und das „Malitex-Haus“ die ehemalige Schafwollspinnerei.

Das ehemalige Malitex-Areal in Wolkenburg, einem Ortsteil von Limbach-Oberfrohna, ist ein geschichtsträchtiger Industriekomplex, der eng mit der Textilgeschichte der Region verbunden ist.

Limbach-Oberfrohna gilt historisch und kulturell als bedeutende Textilstadt in Sachsen. Die Stadt ist eng mit der industriellen Entwicklung der Textilherstellung verbunden, insbesondere im Bereich der Strumpfwirkerei.

Das Esche-Museum

(Textilmuseum)

in Limbach-Oberfrohna widmet sich der Dokumentation dieser Industriekultur.

Dort finden regelmäßig

Stick-Workshops

aller Art statt.